Das Haus und der Stark­strom­mast

Kapi­tel 4
Ein paar Tage spä­ter (Arbeit und so wei­ter) – Schwarz! Die Dun­kel­heit wiegt schwe­rer als der Mond, der nicht mal scheint, aber was soll ich machen? Mor­gens vor der Arbeit habe ich kaum Zeit zu fra­gen (außer­dem ist mor­gens mor­gens und da fragt man nicht ein­fach wild­frem­de Men­schen nach irgend­wel­chen Häu­sern), und am Wochen­en­de habe ich ja auch noch ande­re Sachen zu tun (Blub­ber­wu­sel ist mitt­ler­wei­le ange­kom­men, und wir nen­nen ihn seit­dem David). Also ist es jetzt nun mal dun­kel, und ich suche das nächs­te Haus in der Nähe des Hau­ses unter dem Stark­strom­mas­ten. Als ich es gefun­den habe, wird mir etwas mul­mig. Es ist ein klei­nes Haus (eine Art Hexen­haus) und liegt ein paar Hun­dert Meter wei­ter am Deich. Da ist Licht in den Fens­tern und ich gehe davon aus, dass da jemand ist.

Mein Fahr­rad und das Land

Kapi­tel 3
Die Zeit ver­geht und die Müh­le ver­schwin­det in mei­nen Gedan­ken wie die Land­schaft im Nebel durch den ich fah­re. Irgend­wo in Reit­brook, irgend­wo am Deich. Plötz­lich brem­se ich und sprin­ge von mei­nem alten Renn­rad. Ich schmei­ße mei­nen Ruck­sack auf den Boden und schnap­pe mir mei­ne Kame­ra. Die Son­ne brennt sich durch den Nebel und schim­mert lei­se dif­fus auf der Dove Elbe. Ich mache zwei­hun­dert Fotos (oder so) und fah­re irgend­wann wei­ter.

Von Pira­ten

Kapi­tel 2
Johan­nas Fuß ver­sinkt im Elb­sand, die Son­ne fun­kelt auf dem Was­ser und an den zig­tau­send Sand­körn­chen des nas­sen Stran­des. Sie kämpft sich mit ihren ers­ten Strah­len durch die noch leicht­schwe­ren Win­ter­wol­ken. Wir ste­hen am Elb­strand und kön­nen den Som­mer schon rie­chen.

Unser Haus-Traum

Kapi­tel 1
Ich weiß nicht, was es bringt. Ich weiß nicht, wer es liest. Ich weiß nur, ich muss das tun. Ich schrei­be auf, was wir, Tati und ich (Ste­fan), und irgend­wie ja auch noch David und Johan­na (unse­re zwei Klei­nen), bis jetzt so auf unse­rer Suche nach einem alten Bau­ern­haus erlebt haben.