Haus Num­mer 1

Kapi­tel 5
Mitt­ler­wei­le ist eine Men­ge Zeit ins Land gegan­gen, und ich habe mich etwas tie­fer in die vier­län­der Kul­tur und ihre Bau­ern­häu­ser und so wei­ter ein­ge­le­sen. Außer­dem haben wir unse­re Face­book Vier- und Marsch­lan­de Sei­te gegrün­det und flei­ßig gepflegt (und wie schön – damals hat sogar die lie­be Frau Schwir­ten über uns in der Ber­ge­dor­fer Zei­tung berich­tet). David kann schon etwas mehr als nur Sab­bern und Schrei­en, und alles geht wei­ter­hin sei­nen gewohn­ten Lauf der Din­ge.

Das Haus und der Stark­strom­mast

Kapi­tel 4
Ein paar Tage spä­ter (Arbeit und so wei­ter) – Schwarz! Die Dun­kel­heit wiegt schwe­rer als der Mond, der nicht mal scheint, aber was soll ich machen? Mor­gens vor der Arbeit habe ich kaum Zeit zu fra­gen (außer­dem ist mor­gens mor­gens und da fragt man nicht ein­fach wild­frem­de Men­schen nach irgend­wel­chen Häu­sern), und am Wochen­en­de habe ich ja auch noch ande­re Sachen zu tun (Blub­ber­wu­sel ist mitt­ler­wei­le ange­kom­men, und wir nen­nen ihn seit­dem David). Also ist es jetzt nun mal dun­kel, und ich suche das nächs­te Haus in der Nähe des Hau­ses unter dem Stark­strom­mas­ten. Als ich es gefun­den habe, wird mir etwas mul­mig. Es ist ein klei­nes Haus (eine Art Hexen­haus) und liegt ein paar Hun­dert Meter wei­ter am Deich. Da ist Licht in den Fens­tern und ich gehe davon aus, dass da jemand ist.

Mein Fahr­rad und das Land

Kapi­tel 3
Die Zeit ver­geht und die Müh­le ver­schwin­det in mei­nen Gedan­ken wie die Land­schaft im Nebel durch den ich fah­re. Irgend­wo in Reit­brook, irgend­wo am Deich. Plötz­lich brem­se ich und sprin­ge von mei­nem alten Renn­rad. Ich schmei­ße mei­nen Ruck­sack auf den Boden und schnap­pe mir mei­ne Kame­ra. Die Son­ne brennt sich durch den Nebel und schim­mert lei­se dif­fus auf der Dove Elbe. Ich mache zwei­hun­dert Fotos (oder so) und fah­re irgend­wann wei­ter.